Stefanitag - Der Name ist Programm.
Alle Verwandeten sind besucht, alle Glückwunschfloskeln beebenfallst und die Mägen bis zum Bersten gefüllt mit allem was Herd, Kühlschrank und Keksdoserl hergegeben haben... Wenn das nicht nach einem Reset-Feiertag vorm TV schreit, dann weiß ichs auch nicht.
Hier jedenfalls die Befehlsausgabe an die häusliche Fernbedienung für den 26.12. (zur Nachahmung empfohlen):
10.30h, RTL2 "Small soldiers" (Kirsten Dunst gegen die Commando-Elite)
12.15h, ARD "Der Haustyrann" (mit Heinz Erhardt und der göttlichen Grethe Weiser)
13:10h, ORF2 "Hallo Dienstmann" (Hans Moser erklärt Paul Hörbiger die "Schreamsn")
14.15h, RTL "Schöne Bescherung" (Gar nicht mal so gut!)
16.15h, ATV2 "Verflucht, verdammt und Halluja" (Die Wege des Herrn sind untergründig)
18:35h, ATV2 "Der Volltreffer" (Kult mit John Cusack)
20:15h, ATV "Master & Commander" (Ein Abenteuerfilm muss sein beim Feiertags-TV)
22:10h, PRO7 "Machete" (Besinnliches von Robert Rodriguez ;-)
23.25h, ARD "Männer die auf Ziegen starren" (Ja, der Filmtitel ist so richtig - und passt auch zum Film. Klasse!"
0:55h, ARD "Marx-Brothers: Go West" (Groucho, Chico und Harpo)
Onkel mit dem Speiseeis
Donnerstag, 20. Dezember 2012
Scheeeneee Fajatooog
Wenn in der Buchhandlung nach Büchern ""zum Selberlesen" gefragt wird, und wenn in der Ticketverkaufsstelle 10 Minuten lang "nur so" nach Preisen für einen Karte gefragt wird, ohne dass man selbst weiß wofür überhaupt, und wann und wo, so halt, dann ist die alljährliche Damischen-Woche vor den Feiertagen in ihrer allerprächtigsten Blüte aufgegangen.
Sonntag, 17. Juni 2012
Das geht nun wirklich nicht... es gibt doch Kinderüberraschung
Der ORF prahlte gestern damit dass er später noch die Highlights des Spieles der Russen gegen die Griechen in voller Länger bringt.
Ja was denn nun?
Ja was denn nun?
Donnerstag, 7. Juni 2012
Wer schwankt hat mehr vom Weg
Also da wo ich herkomme (nicht nur lokal, sondern auch temporär gesehen) freut man sich auf ein bevorstehendes oder bereits ausgekostetes Wochenende. Umso mehr, wenn es sich um ein sogenanntes "langes" handelt, also zumindest darin besteht, an 4 (in Worten: Vier!) Morgen keinen Wecker zu brauchen.
Heutzutage kommt es mir vor, gibt es immer mehr Leute, die überfordert damit scheinen, dieses schier unerträgliche Maß an Freizeit selbst gestalten zu müssen - ohne jemanden, der einem sagt was zu tun ist und am Ende sogar noch mit Frau und Kind oder anderen Familienmitgliedern. Kann auch daran liegen, dass es keine jungen Menschen mehr gibt, sondern sich ein "Oida" an den anderen reiht.
Oder woher kommt es sonst, dass gefühlte 90% der Zeitgenossen schon den ersten Abend mit Aussicht auf einen solchen geschenkten Mini-Urlaub nur mit übermässigem Alkoholkonsum ertragen können und auch die kommenden freien Tage mit gelalltem Geschreie oder geschrienem Gelalle zelebrieren müssen.
Nüchtern scheint die Zeit mit Familie und Freunden kaum erträglich zu sein und Fantasie scheint auch immer mehr Sprit zu brauchen. (Dabei wär das Wort "Sprit" von "Spirit" gar nicht soooo weit entfernt :)
Naja, wenigstens belebt es die Innenstadt ;) - wenn auch zu einer haarsträubenden Uhrzeit. Und wenn man es noch wohlwollender betrachten will, fördert es die Integration und das Zusammenleben. Denn das wirre Aneinanderreichen von überlauten Vokalen und "sch" und "s" lässt keinen sprachlichen Unterschied mehr erkennen und einigt alle Völker... Zumindest dann, wenn man um 5h früh auf der Straße steht und mit Händen und Füßen sprechend und nicht nur geistig schwankend von einem als Tradition getarnten Saufgelage heim oder sonstwohin torkelt.
's is Oida?
Schens Kopfweh!
Heutzutage kommt es mir vor, gibt es immer mehr Leute, die überfordert damit scheinen, dieses schier unerträgliche Maß an Freizeit selbst gestalten zu müssen - ohne jemanden, der einem sagt was zu tun ist und am Ende sogar noch mit Frau und Kind oder anderen Familienmitgliedern. Kann auch daran liegen, dass es keine jungen Menschen mehr gibt, sondern sich ein "Oida" an den anderen reiht.
Oder woher kommt es sonst, dass gefühlte 90% der Zeitgenossen schon den ersten Abend mit Aussicht auf einen solchen geschenkten Mini-Urlaub nur mit übermässigem Alkoholkonsum ertragen können und auch die kommenden freien Tage mit gelalltem Geschreie oder geschrienem Gelalle zelebrieren müssen.
Nüchtern scheint die Zeit mit Familie und Freunden kaum erträglich zu sein und Fantasie scheint auch immer mehr Sprit zu brauchen. (Dabei wär das Wort "Sprit" von "Spirit" gar nicht soooo weit entfernt :)
Naja, wenigstens belebt es die Innenstadt ;) - wenn auch zu einer haarsträubenden Uhrzeit. Und wenn man es noch wohlwollender betrachten will, fördert es die Integration und das Zusammenleben. Denn das wirre Aneinanderreichen von überlauten Vokalen und "sch" und "s" lässt keinen sprachlichen Unterschied mehr erkennen und einigt alle Völker... Zumindest dann, wenn man um 5h früh auf der Straße steht und mit Händen und Füßen sprechend und nicht nur geistig schwankend von einem als Tradition getarnten Saufgelage heim oder sonstwohin torkelt.
's is Oida?
Schens Kopfweh!
Donnerstag, 31. Mai 2012
Scho-Ping-In-Brau-Nau (在布劳瑙购物)
Da ist es wieder, das vermeintlich charmante Lächeln einer angeblich schönen Frau, das uns samstags nachmittags in die selben Geschäfte locken soll, die eigentlich eh schon unter der Woche tagsüber immer offen haben und die dann das selbe anbieten, was wir auch montags oder meinetwegen mittwochs bei den ohnehin regelmässigen Besuchen der Innenstadt erwerben können. (Ich hätte auch INNenstadt schreiben können, aber auf das Niveau wollte ich mich nicht herablassen)
Über Geschmäcker lässt sich bekanntlich streiten. Aber warum man sich hierzustadts einbildet, durch ein Testimonial, dass sein Leben lang nie gelernt hat ehrlich zu Lächeln, Menschen in Läden locken zu können, die auch offensichtlich an diesen "revolutionären" Öffnungsstunden nicht mehr zu bieten haben als alltäglichen Standard, wird mir wohl immer schleierhaft bleiben. Da nützt auch ein allseits unbegründet bewunderter, stadtplatzübergreifender Flohmarkt voll mit Ladenhütern nichts, und auch kein Gutscheinheft, aus dem nichts anderes rausstrahlt, als die Widerwilligkeit der beteiligten Unternehmen.
Da naserümpft uns tatsächlich eine photoshopierte Blondine monatelang und mehrfach täglich von Plakaten, Facebook-Postings und papierend aus dem Postkastl an, und alle fallen pauschal und automatisch in kommentarische Pseudo-Ohmacht aufgrund des eklig-falschen Charmes und der vorgekauten Schönheit dieser mehr als austauschbaren ... dings... äh... Frau. (an dieser Stelle hab ich mir rund 8 spontane Bezeichnungen wie "Tussi" oder "Trulla" bewußt verkniffen und mich gezwungen es wohlwollender zu formulieren)
Hier mangelt es noch mehr an Ehrlichkeit und Authentizität, als es es sowieso schon in unserer Superstar- und NextTopmodel-Zeit üblich ist.
Und nicht nur deswegen verwundert es einen kaum, dass die Dame mit erkennbar leeren Einkaufstaschen abgebildet worden ist -> Von nichts kommt nichts!
*;)
O tempora, o mores! - Unterm Bud Spencer hätts sowas nicht gegeben.
Hm, warum muss ich jetzt grad Grinsen? Egal, Hauptsache es ist begründet und kommt von Herzen - sowas sieht man in Zeiten wie diesen ja seltenst!
Weiterhin fröhliches Einkaufen - Und gebt ja genug Geld aus, aber nur samsag nachmittags, und nur in der Innenstadt und nur während der Landesausstellung. Sonst fühlen sich einige Tourismus- und Shoppingexperten auf den Schlips getreten, und das wollen wir ja nicht, nachdem sie sich sooo bemühen langweilig zu bleiben!
lg, OmdS
(Hui, heute war der Onkel wieder böööse, weil er sowas schreibt. Da kriegt er sicher ein paar auf den Popo von den Obersten, wenn die das lesen... Nicht nur wegen des viel zu langen und verschachtelten Satzbaus, sondern wegen... wegen was eigentlich?... der Wahrheit?)
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*Zwinkersmiley beachten!
Sonntag, 19. Februar 2012
Auffälliges vom Fußballwochenende
Wiener Derby, Endstand 0:0 (die letzten 5 Rapidspiele endeten viermal 0:0)
Das reicht tatsächlich zum Ausbau der Tabellenführung in unserer höchsten Spielklasse, obwohls da eigentlich knapp zugeht.
Ach ja, beide bisherigen Livespiele des ORF im Frühjahr endeten....überraschend... 0:0
Wie soll da ein 0:4 in der Euro-League gegen Ukrainer verwundern?
Wenigstens das Ausland bietet dem Zuschauer etwas:
Spaniens Zweitligist Elche kassiert 4 Rote Karten in einem Spiel und Brighton erzielt an der Anfield Road satte 3 Eigentore. Da hat man dann als Zuschauer was zu erzählen ;-)
Das reicht tatsächlich zum Ausbau der Tabellenführung in unserer höchsten Spielklasse, obwohls da eigentlich knapp zugeht.
Ach ja, beide bisherigen Livespiele des ORF im Frühjahr endeten....überraschend... 0:0
Wie soll da ein 0:4 in der Euro-League gegen Ukrainer verwundern?
Wenigstens das Ausland bietet dem Zuschauer etwas:
Spaniens Zweitligist Elche kassiert 4 Rote Karten in einem Spiel und Brighton erzielt an der Anfield Road satte 3 Eigentore. Da hat man dann als Zuschauer was zu erzählen ;-)
T wie Turnerball, K wie Kopfschütteln, Z wie Zwinkersmiley (Untertitel: Was für ein Elend)
Der Onkel mit dem Speiseeis weiss jetzt wie Fasching funktionert: Die Zeit vor Mitternacht wird dazu genutzt, sich mehr Alkohol zuzuführen, als man verträgt. Gegen 1h stellen sich dann 2 Bubis auf die Straße und/oder Gehsteig. Dann beginnt der, nennen wir es mal "Dialog": Person A lallt mit merklicher Anstrengung "I bring di um", kann dabei aber eine erstaunliche Lautstärke erzielen. Währenddessen kontert Person B mit beharrlicher Regelmässigkeit und benebelter Entrüstung "Wos ho i denn gmocht?". Dies wird eine unbestimmte, aber viel zu hohe Anzahl lang wiederholt. Die weiblichen Beteiligten sprechen abwechselnd zu A und zu B "Hea endlich moi auf". Die Zuschauerzahl steigt dabei stetig und findet sogar kleinere Nebenschauplätze, und irgendwann sind dann A und B soweit voneinander getrennt, dass die Verwirrung mangels Gegenüber das ganze doch schnell beendet. Hier sollte man noch etwas am Drehbuch feilen. Dass dieses in Kostümen zelebrierte Szenario von oben betracht einer gewissen Lächerlichkeit nicht entbehrt, brauch ich wohl nicht zu erwähnen. Bin schon gespannt ob es noch einen zweiten Akt oder einen Auftritt einer anderen Darstellertruppe gibt ... Schlümpfe wären cool ;-)
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Nachdem die Aufführung von "Narr bleibt ...äh... Narr - wie er gröhlt und lallt" jetzt schon 6 Stunden dauert, hab ich beschlossen, mich doch mehr dem Bett und der Waagerechten zu widmen. Eine sehr schwache, vorhersehbare Inszenierung, deren Ende ich gerne versäume. Ausser der oben erwähnten unausgereiften Actionszene passiert nicht viel. Ein stetiger Taxistrom von links nach rechts, bemüht lustige, überkostümierte Statisten die entweder nur dauerkichern oder tourettartig "Heeee Oidaaa" rufen, fein untersetzt mit knallenden Autotüren und Stöckelschuhgeklacker sind einfach zu wenig Abwechslung und Inhalt für eine Aufführung mit solch wagnerschen Dimension. Ich bin sehr enttäuscht und echt zu alt für diesen Fasch...scheiß ;-) Gute Nacht, ihr Narren da draussen.
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Noch eine Frage vor dem Bettgehen: Ist Fasching/Karneval/ Fassenacht ohne zuviel Alkohol überhaupt denkbar? Darüber mehr beim nächsten mal.
"Mehr wenn ihr mich wiederseht, ihr müsst unbedingt kucken wies weitergeht... 1000 Jahre sind ein Tag!"
"Mehr wenn ihr mich wiederseht, ihr müsst unbedingt kucken wies weitergeht... 1000 Jahre sind ein Tag!"
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