... an der eigenen Person getestet am 31.12.2011:
Erstmal ausgiebig ausschlafen
Gegen Mittag letzte Erledigungen beim nächsten Nahversorger, kurz Billa
Der Nachbarin eine kleine Überraschung vor die Tür legen
Am PC Mails und FB checken, ggf antworten
Erste Neujahrs-SMS ignorieren
Gutes Happihappi kochen (Curryhuhn mit umfangreicher Gemüsevariation, Reis und Sojasauce)
"Otto- Der Film" zur Verdauung kucken
Weitere SMS mit reinkopierten Reimen ignorieren
Mit "Otto - Der neue Film" Dauergrinsen aufsetzen
Flascherl Almdudler aufmachen
Das Pokerfinale spielen für das man sich überraschend qualifiziert hat
Nach gut 4 Stunden erfolgreichem Spiel unglücklich ausscheiden
Noch mal kurz FB checken und sich an den frisch geposteten Sauffotos grausen
ORF1 kucken und sich wundern warum der Dorfer und der Kaiser da schon wieder auftauchen dürfen
Spontan in der Küche Knödelbrot verwerten und 2 x 4 Knödel (Wurst und Speck) formen und einfrieren
Nochmal Prosit-Neujahr-SMS empfangen, wie gehabt: kurz anlesen und wegdrücken
Mundls Silvesterfolge kucken (Pflicht!)
Bad vorheizen
Badewanne einlassen und beide Quietscheentchen aktivieren
Kurz vor Mitternacht reinlegen, Licht abdrehen und die Depperten draussen schiessen lassen
Entspannt und sauber auf der Couch entschrumpeln lassen und noch was Lustiges fernsehen
Irgendwann zu Bett gehen, Uhrzeit spielt keine Rolle
Am nächsten Tag alle auslachen, die auf FB und anderswo über Kopfschmerzen jammern
Am übernächten Tag die Grinser vom Vortag wiederholen
So oder ähnlich schafft man dann den noch sinnloseren, kommenden Fasching auch souverän!
;-)
Samstag, 31. Dezember 2011
Freitag, 23. Dezember 2011
Das schmerzt
Perchtengruppen, in Kennerkreisen auch "Pass" genannt, wachsen ja hurtiger aus dem Boden wie so mancher Pilz und wollen auch dort unterm Schutzschild der Tradiotion etwas wiederbeleben, wo es nie Tradition wahr. Hauptsache es gibt was zum Nierenspülen, vorher UND nachher.
Neben diesem Trend gibt es aber noch einen zweiten, parallel laufenden: Nämlich der phänomenal rücksichtslose Umgang mit unserer deutschen Sprache in solchen Kreisen.
Wie bringen wir denn so mancher teilzeitdiabolischer Gruppierung bei, dass die Mehrzahl von Teufel nicht Teufeln(!!!) ist, sondern schlicht "Teufel" ohne N? Erst gestern durfte ich das wieder mal lesen, auf einer Jacke eines mir Unbekannten in einer Schlange vor mir. (Warteschlange wohlgemerkt, nicht das Reptil)
Wär sicher schwierig geworden, ihn darauf hinzuweisen schwierig, weil schließlich "Hama jo de Deifin"
http://de.wiktionary.org/wiki/Teufel
Und weiters, wie soll man denen vermitteln dass es im Deutschen nur bei einzelnen Ausnahmen einen Grund gibt, vor einem "s" einen Apostroph zu setzten, wenn sie es hierzulande im mittlerweile schon heimischen Englisch immer wieder lesen müssen, und viel zu oft auch in falschen deutschen Formulierungen wie "Frieda's Imbiss' Stüber'l", wie man sie leider bei jedem Spaziergang an jeder Ecke findet, wenn man die Augen offen hält.
"De ondan schreims jo a so."
http://de.wikipedia.org/wiki/Idiotenapostroph
Jeder macht immer wieder mal Rechtschreibfehler, das liegt in der Natur einer nicht immer durchsichtig aufgebauten Sprache, die uns durch Dialekte und Anglizismen gern auf die falsche Fährte lockt, und nebendrein durch eine übermütige Rechtschreibreform noch mehr Fragezeichen aufwirft, als nötig wären.
Ich zum Beispiel neige gern zu Bestrichfehlern in viel zu langen Sätzen.
Aber die schnelle Verbreitung solcher gedankenloser Fehler ist mittlerweile mehr als auffallend. Jaja, das Internetzeitalter wieder mal.
Da schreibt wohl einer gern vom anderen ab, ohne sich selbst anzustrengen, wie schon damals in der Schule.
Apropos Schule: Jetzt hör ich auch wieder auf, mich als Lehrer aufzuspielen. Aber ein gepflegterer Umgang mit unserer schönen Muttersprache, der Sprache der Dichter und Denker, liegt mir einfach am Herzen.
Spätestens im Oktober 2012, wenn ich die ersten Bubis mit falsch bedruckten, hässlichen Jacken beim Pflichtvorglühen vor so einem immer ewig gleichen Perchtenlauf rumtorkeln sehe, komm ich wieder gedanklich mit dem roten Korrekturstift daher.
Frohe's Fest!
Neben diesem Trend gibt es aber noch einen zweiten, parallel laufenden: Nämlich der phänomenal rücksichtslose Umgang mit unserer deutschen Sprache in solchen Kreisen.
Wie bringen wir denn so mancher teilzeitdiabolischer Gruppierung bei, dass die Mehrzahl von Teufel nicht Teufeln(!!!) ist, sondern schlicht "Teufel" ohne N? Erst gestern durfte ich das wieder mal lesen, auf einer Jacke eines mir Unbekannten in einer Schlange vor mir. (Warteschlange wohlgemerkt, nicht das Reptil)
Wär sicher schwierig geworden, ihn darauf hinzuweisen schwierig, weil schließlich "Hama jo de Deifin"
http://de.wiktionary.org/wiki/Teufel
Und weiters, wie soll man denen vermitteln dass es im Deutschen nur bei einzelnen Ausnahmen einen Grund gibt, vor einem "s" einen Apostroph zu setzten, wenn sie es hierzulande im mittlerweile schon heimischen Englisch immer wieder lesen müssen, und viel zu oft auch in falschen deutschen Formulierungen wie "Frieda's Imbiss' Stüber'l", wie man sie leider bei jedem Spaziergang an jeder Ecke findet, wenn man die Augen offen hält.
"De ondan schreims jo a so."
http://de.wikipedia.org/wiki/Idiotenapostroph
Jeder macht immer wieder mal Rechtschreibfehler, das liegt in der Natur einer nicht immer durchsichtig aufgebauten Sprache, die uns durch Dialekte und Anglizismen gern auf die falsche Fährte lockt, und nebendrein durch eine übermütige Rechtschreibreform noch mehr Fragezeichen aufwirft, als nötig wären.
Ich zum Beispiel neige gern zu Bestrichfehlern in viel zu langen Sätzen.
Aber die schnelle Verbreitung solcher gedankenloser Fehler ist mittlerweile mehr als auffallend. Jaja, das Internetzeitalter wieder mal.
Da schreibt wohl einer gern vom anderen ab, ohne sich selbst anzustrengen, wie schon damals in der Schule.
Apropos Schule: Jetzt hör ich auch wieder auf, mich als Lehrer aufzuspielen. Aber ein gepflegterer Umgang mit unserer schönen Muttersprache, der Sprache der Dichter und Denker, liegt mir einfach am Herzen.
Spätestens im Oktober 2012, wenn ich die ersten Bubis mit falsch bedruckten, hässlichen Jacken beim Pflichtvorglühen vor so einem immer ewig gleichen Perchtenlauf rumtorkeln sehe, komm ich wieder gedanklich mit dem roten Korrekturstift daher.
Frohe's Fest!
Dienstag, 13. Dezember 2011
Ernstes und Unernstes - Der Onkel beschwert sich
- ZEITUNGEN berichten euphorisch von Konzerten, die in Wahrheit abgesagt wurden
- REDAKTEURE verbreiten Storys, die sie weder kennen noch recherchiert haben
- LESER UND ZUSCHAUER bleibt kaum anderes übrig, als zu glauben was ihnen vorgegaukelt wird
- LESER UND ZUSCHAUER glauben sogar wirklich was ihnen vorgegaukelt wird
- DENKEN kommt immer mehr aus der Mode
- SELBER DENKEN scheint gänzlich out zu sein
- NACHRICHTENPORTALE richten sich an der Schlagzeilentauglichkeit und nicht an der Relevanz
- KATHOLIZIMUS wird immer weltfremder
- SCHEINHEILIGKEIT wird zur Weltreligion
- FREIHEIT ist ein Widerspruch zum System
- WIRTSCHAFT ist so undurchschaubar geworden, dass selbst deren Experten nicht mehr durchblicken
- TRANSPARENZ ist wechselweise eine Lüge oder ein Witz
- LEBENSMITTELHERSTELLER jubeln uns Weißgottwas als Käse unter
- WAS ist eigentlich nicht mehr krebseregend?
- MILLIONEN weinen um Steve Jobs
- KEINER weint um Millionen Hungertote
- ISRAEL darf sich immer noch in der Opferrolle suhlen
- FORMEL-1-RENNEN werden mit Computern statt mit Autos ausgetragen
- SERIENSIEGER können nicht verlieren
- FREILUFTSPORT findet immer noch draussen statt
- SPORTREPORTER wollen uns jeden Durchschnitt als Spitzenleistung verkaufen
- BENNI RAICH ist froh gesund zu sein und gilt immer noch als Weltcupanwärter
- GUSTAV SCHNEEBER hingegen wird verkannt
- MODERATOREN gähnen nur mehr immer die selben, leeren Worthülsen ins Mikro
- JOURNALISTEN lügen uns an
- POLITIKER müssen uns anlügen
- BÄNKER sind die wahren Bankräuber
- KOMMUNIKATION driftet immer mehr ins Virtuelle ab
- EHEMALIGE WÜRSTELSTANDL verkaufen nur mehr Kebab (oder Kebap, die Schreibweise variiert)
- REISEN sind keine Wege mehr, sondern Orte
- DRAUSSEN regnets
- CHARTS verkaufen uns jeden Dilettanten als großartigen Künstler
- SPIELFILME sind nur mehr Remakes oder Sequels ... oder gar Prequels
- DREHORTE sind keine Landschaften oder Städte mehr, sondern Green-Screens
- KAPSTADT ist so verdammt weit weg
- FRÜHLING UND SOMMER derzeit auch
- WERBUNG wird immer lauter und aufdringlicher
- RED BULL hat überall auf der Welt seine Dosen im Spiel
- KAISERBIRNKRACHERL schmeckt nicht mehr wie früher
- TELEFONE sind keine Telefone mehr
- LORIOT ist tot
- DIE FAMILIE PUTZ lebt noch
- BEATLES gibts auch nur mehr zwei
- LUDWIG HIRSCH springt aus dem Fenster eines Wiener Spitals
- GEORGE MICHAEL bleibt darin liegen
- MICHAEL JACKSON ist auch erstaunlich ruhig in letzter Zeit
- FUSSBALLWELTMEISTERSCHAFTEN werden in die Wüste verkauft
- FUSSBALLER verdienen € 330.000,- und mehr pro Woche, auch wenn sie nichts leisten
- SV RIED ist Cupsieger und Herbstmeister
- GUTES TV-PROGRAMM gibts nur mehr auf DVDs von Retro-Labeln
- SOAPS sind nicht zum Reinigen da, sondern zum Verschmutzen(!)
- DER LETZTE ASTERIX-BAND war mies
- BÜCHER heissen jetzt Kindle
- KINDL heissen jetzt Kids
- 12-JÄHRIGE dürfen kein Kind mehr sein
- 40 ist das neue 30
- JEDER kann ins Fernsehen
- ALLE werden immer gleicher
- PREISE steigen
- EUROS sind immer schwieriger aufzutreiben
- GELD ist generell viel zu wichtig geworden
- LOTTO könnte aber trotzdem schön langsam mal meine Zahlen bringen
- IM RADIO GESPIELTE SONGS bestehen nur mehr aus 3 sich wiederholenden Wörtern und Gejaule
- DIE SECHZIGER JAHRE sind schon lange vorbei
- DAS ALPHABET reicht bald nicht mehr für Promi-Klassierungen aus
- STANDING OVATIONS inflationieren eklatant bei jeder Castingshow
- EMOTIONEN kommen aus ideenlosen Drehbüchern und nicht aus der jeweiligen Situation
- APPLAUS wird manipulativ erzwungen statt spontan gegeben
- AUTHENTIZITÄT wird anscheinend gar nirgends mehr gefordert
- EHRLICHKEIT ist ein Fremdwort geworden
- Und AUFRICHTIGKEIT auch
Die Reihenfolge der obigen Auflistung ist purer Zufall.
Ich schließe mit einem historisch gefährlichen, aber genau genommen doch zutreffenden Satz: „Früher hätts das nicht gegeben“
... Zwinkersmiley – ganz wichtig ;-)
... Zwinkersmiley – ganz wichtig ;-)
Montag, 12. Dezember 2011
Dienstag, 6. Dezember 2011
Berta, Ulrich, Cäsar, Heinrich
http://www.youtube.com/watch?v=nYl_nyuyn5Y
Ein Buch (auch Kodex) ist eine mit einer Bindung und meistens auch mit Bucheinband (Umschlag) versehene Sammlung von bedruckten, beschriebenen, bemalten oder auch leeren Blättern aus Papier oder anderen geeigneten Materialien. Laut Unesco-Definition sind (für Statistiken) Bücher nichtperiodische Publikationen mit einem Umfang von 49 Seiten oder mehr
Ein Buch (auch Kodex) ist eine mit einer Bindung und meistens auch mit Bucheinband (Umschlag) versehene Sammlung von bedruckten, beschriebenen, bemalten oder auch leeren Blättern aus Papier oder anderen geeigneten Materialien. Laut Unesco-Definition sind (für Statistiken) Bücher nichtperiodische Publikationen mit einem Umfang von 49 Seiten oder mehr
Fest des Friedens? Pah!
Bitte schafft endlich Weihnachten ab: „Friedenslicht“ aus einem Land wie Israel??????
Unsere Katholiken sind an Verlogenheit und Weltfremdheit nicht zu überbieten. Was folgt als nächstes? Schweinsbratlpartie in Äthiopen?
Unsere Katholiken sind an Verlogenheit und Weltfremdheit nicht zu überbieten. Was folgt als nächstes? Schweinsbratlpartie in Äthiopen?
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